Die europäische Cocktail-Bar

Die moderne Genforschung bestätigt nun das, was der physische Anthropologe eigentlich schon immer wusste. Die europäischen Völker basieren auf den gleichen Elementen, der Geschmack ist aber wegen der unterschiedlichen Dosis um Nuancen abgestufter. Nur gelegentlich und in einigen Völkern (Finnen, Ungarn etc.) tauchen etwas regelmäßiger dann Zutaten auf, die man im gesamteuropäischen Kontext als „fremd“ bezeichnen muss. Aber dies wurde in der Vergangenheit oft übertrieben.

Wenn die Zutaten nun alle im Glas sind, beginnen sie sich langsam zu vermischen. Die Europäer sind also nicht nur eine kulturelle Einheit, sondern auch eine biologische – Kultur und Biologie geht ja immer einher, man nennt dies auch die Gen-Kultur-Koevolution! Lediglich die Anteile sind unterschiedlich, was die regionalen Differenzen gut erklärt! Aber natürlich sind die evolutionären Prozesse auch weiterhin wirksam, sie schaffen die Kultur und die Kultur schafft wiederum die Menschen, die die Kultur erschaffen, aufgrund ihrer inneren Triebe und angeborenen Ansichten!

Ein paar Beispiele von solchen Selektionsprozessen:

– In einer Gesellschaft, in der nördliche Werte herrschen, sind auch Leute mit einer psychologisch-nordischen Disposition besser angepasst und haben einen höheren Fortpflanzungserfolg.

– Krankheiten löschen bevorzugt Träger gewisser Blutgruppen aus oder vernichten Menschen mit schwächlicher Konstitution.

– Blaue Augen „hijacken“ unsere Psychologie und werden bei der Partnerwahl bevorzugt.

– Kluge Leute arbeiten, doch ihnen werden die Steuern weggenommen und den unfähigeren Leuten gegeben, die sich daraufhin stärker vermehren als in einer Gesellschaft ohne soziales Netz.

Viele weitere Dinge sind denkbar. Aber dazu bei Gelegenheit mehr. Es wird Zeit, die Zutaten des Cocktails vorzustellen.

Zuerst lebten hier die alteuropäischen Jäger und Sammler, teils mit sehr primitiven Zügen, aber teilweise auch schon relativ modern. Diese Gruppe wurde dann im Zuge der neolithischen (jungsteinzeitlichen) Invasion von Bauern aus Anatolien und dem Nahen Osten zurückgedrängt, stellenweise ausgelöscht! Doch dann folgte ein Gegenschlag durch Menschen, die wiederum zu einem großen Teil von den Jäger und Sammlern abstammten bzw. deren Verwandte, die überlebt hatten (dies wird oft mit den berühmt-berüchtigten Indoeuropäern in Verbindung gebracht). Dies war schon vor über hundert Jahren bekannt. Neu ist, dass man ein mysteriösen Element entdeckt hat, welches sich „Ancient Northeurasian“ nennt, welches sich bei allen europiden Gruppen findet und aber auch in die amerikanischen Ureinwohner, die Indianer eingegangen sind. Aber um was es sich dabei genau handelt, ist derzeit noch etwas unschlüssig. Von ostasiatisch-mongoliden Einflüssen bei den Nordeuropäern zu sprechen ist albern, schließlich sind die Indianer selbst nur teilweise mongolid und ihre Hybrid-Natur (in europäischer Richtung) war schon lange bekannt.

Die heutige Verteilung sieht bei den Nordeuropäern mehr „Jäger-Gene“, bei den Südeuropäern mehr „Bauern-Gene“. Natürlich ist die Mainstream-Presse bemüht, dies sofort wieder in Multikulti-Propaganda umzustricken. Jedoch sind die Bewohner des heutigen Nahen Ostens nicht mehr die Bewohner der Steinzeit! Hier kam es zu enormen Umwälzungsprozessen und sozialer Selektion durch die dortige Kultur bzw. auch den Islam. Hier krampfhaft Verbindungen der Europäer zu den Arabern zu konstruieren ist reichlich albern, aber trotzdem oder vielleicht genau deshalb werden die Eine-Welt-Propheten dies behaupten.

Als Veranschaulichung seien hier die folgenden, schematischen Karten gepostet:

european_hunter-gatherer_admixture

neolithic_farmer_admixture

ancient_north_eurasian_admixture

Quelle: www.eupedia.com  / [Ein paar ungeordnete Gedanken zu den drei Karten: Die blaue Verteilung ist ein No-Brainer, auch die braue Farbe deckt sich gut mit „neolithischer Verbreitung“, nach dem Rückschlag durch die „Hunter-Gatherers“ (HG). Diese habe dann scheinbar irgendwie das letzte Element mitgebracht, die rotgefärbten „Ancient North-Eurasians“ (ANE). Dies ist teilweise aus der Karte zu erkennen, einerseits ist das Element auch sehr stark in Persien etc. vertreten, wo der Jäger-Einfluss sehr gering ist. Ausgehend von der Hypothese einer Verbreitung des „ANE“ durch Indoeuropäer sollten diese aber auch die „HG“ mitgebracht haben. Wir werden auf weitere Erkenntnisse warten müssen, vielleicht ist die Kurgan-Theorie auch wirklich falsch und diese Elemente sind anderen Ursprungs!]

Aus diesem Substrat entwickelten sich dann die modernen Rassentypen, durch Auslese und Mutation! Als Versuch, die alte physische Anthropologie mit den modernen molekulargenetischen Erkenntnissen zusammenzuführen hier ein erster Entwurf:

Gruppe I: Alt- und mittelsteinzeitliche Jäger (heutige Formen: Nordide, Osteuropide, cromagnide Splitterformen)

Gruppe II: Jungsteinzeitliche Farmer (heutige Formen: Alpine, Mediterranide, Dinaride – im Nahen Osten haben sich aus Proto-Mediterranen dann die Orientaliden und weiter östlich die Indiden gebildet!)

Gruppe III: Die Nordeurasiaten (heutige Formen: schwierig zu sagen, da wir über sie noch wenig wissen. Es könnte sich um nahe Verwandte der Cromagniden, Osteuropiden (bei diesen vielleicht ein wichtiger Einfluss, der zu ihrer Entstehung führte) oder Proto-Nordiden halten, vielleicht auch um evolutionäre Zwischenformen, die in der Mitte von Europiden und Mongoliden stehen, vielleicht sind ihre „puren“ Vertreter die heutigen Sibiriden, die ja auch morphologisch in die Indianer überleiten.)

aysv4

[Verteilung der Menschenrassen in den 90er Jahren laut Diercke-Weltatlas. Die Karte ist mittlerweile aus den neuen Auflagen entfernt worden. Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.]

Das ist natürlich nur eine erste Vereinfachung, über die man sich herzlich streiten kann. So sind nordide und mediterrane Formen nicht sehr unterschiedlich, die Nuancen beziehen sich in ersten Linie auf die Größendimensionen. Daher kann man, wie viele Forscher vorgeschlagen haben, die Nordiden zumindest teilweise als das Resultat südlicher Impulse in den nördlichen Genpool ansehen. In Gruppe II sieht es ähnlich aus, gewisse Subtypen zeigen auch dort cromagnide Tendenzen, ohne dass man sie auf eine direkte genetische Verbindung zu Gruppe I ansehen kann. Auch kann man davon ausgehen, dass die Dinariden zumindest teilweise auf nördlich-cromagniden Einfluss auf eine neolithische Basis ausgehen. Aber das führt jetzt alles so weit, da auf diesen Grundlagen ja jetzt auch Jahrtausende von Homogenisierung durch die natürliche und sexuelle Selektion (bei den Dinariern vielleicht eine maskuline Berg-Hirten-Gesellschaft), auch durch die Kultur, gewirkt haben. Jedenfalls haben sich die modernen Rassentypen und daraufhin auch die heutigen Völker aus den genannten Zutaten herausgeschält!

Lange Rede kurzer Sinn: Jeder Jeck ist anders und das ist auch gut so, es ist alles ein Resultat des persönlichen Geschmacks. Ob man all diese Gruppen aber dann auch zwanghaft in ein einheitliches wirtschaftliches und politisches System einzwängen muss, welches auf die individuellen Unterschiede keine Rücksicht nimmt, ist eine andere Frage! Schließlich hängt ein Cocktail ja nicht nur von den Zutaten ab, sondern auch von deren Anteilen.

So – ich hoffe dieser erste Blogeintrag ist inhaltlich und schreiberisch OK. Bin ja noch am Üben!

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