Stress-Test

Diversity does not produce ‚bad race relations‘ or ethnically-defined group hostility, our findings suggest. Rather, inhabitants of diverse communities tend — to withdraw from collective life, — to distrust their neighbours, regardless of the colour of their skin, — to withdraw even from close friends, — to expect the worst from their community and its leaders, — to volunteer less, — give less to charity and —work on community projects less often, —to register to vote less, — to agitate for social reform more, but have less faith that they can actually make a difference, —and to huddle unhappily in front of the television. Note that this pattern encompasses attitudes and behavior, bridging and bonding social capital, public and private connections. Diversity, at least in the short run, seems to bring out the turtle in all of us.

Grobübersetzung: Ein Vielvölkergemisch erzeugt keine Gruppenfeindlichkeit gegenüber einer fremden Rasse, darauf weisen unsere Untersuchungen hin. Stattdesssen neigen die Menschen in Vielvölkergemischen dazu: — sich vom Gemeinschaftsleben zurückzuziehen, — ihren Nachbarn zu mißtrauen, unabhängig von deren Hautfarbe, — sich von ihren Freunden, auch von vordem engen Freunden, zurückzuziehen, — das Schlechteste von ihrer Gemeinschaft und deren Führern zu erwarten, — weniger freiwillige Aufgaben zu übernehmen, — weniger für gute Zwecke zu spenden, … — und unglücklich lange Zeit vor dem Fernseher herumzuhängen. Beachten Sie bitte, daß dieses Verhaltensmuster nicht nur einen Punkt betrifft, sondern verschiedene Bereiche des menschlichen Lebens erfaßt. Leben in einem Vielvölkergemisch führt dazu, zumindest bei kurzfristiger Betrachtung, daß sich die Menschen in ihr Schneckenhaus zurückziehen.

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Dies alles ist eine gute Zusammenfassung der Arbeiten des amerikanischen Soziologens Robert Putnam („Bowling Alone“). Ist das denn ein Wunder? Erzeugen nicht fremde Menschen in uns an sich eine Freisetzung von Stresshormonen? Und können wir nicht davon ausgehen, dass, je mehr Menschen es sind, umso mehr?

Ja. Und hier kommt dann der „Multi-Kulti“-Faktor dazu: wird nicht noch mehr Stress erzeugt, je fremder diese Menschen sind. Vor allem im genetischen Sinne (nein, kein x-beliebiger Afrikaner steht einem Deutschen genetisch näher, als irgendein anderer Deutscher, das ist ein alter Fehlglaube aus dem Zeitalter der „Vulgär-Genetik“). Dann kommt der unterbewusste „Flucht-Instinkt“ zu Tage: Die Menschen fliehen. Auch gesundheitlich kann das zu Verfettung führen.

Und scheinbar soll ja Stress auch das Mitgefühl mit anderen Menschen insgesamt senken. 

Führt Multi-Kulti also zu isolierten, atomisierten, stresserfüllten Gesellschaften ohne sozialen Zusammenhalt? Möglich wäre das. Und auch ironisch: Ist doch alles, was unsere moderne Gesellschaft zusammenhalten soll der Sozialstaat und Konsum. Ist das nicht alles, das krasse Gegenteil, von den bunten Blumen und Kindern, die von der Sonne begleitet auf saftigen Wiesen herumtollen – eben die klassischen Diversity-Klischees?

Kann nicht mal jemand bitte die Putnam-Studie auch mal auf der endokrinologisch-verhaltensbiologischen Ebene nachstellen? So mit Bluttests und so?

 

 

 

 

 

 

 

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